Wissenschaftliche Vorträge

In unserer Reihe wissen­schaft­li­cher Vorträge präsen­tieren wir in regel­mä­ßigen Abständen inter­es­sante Gäste aus den verschie­densten Bereichen der Wissen­schaft und Forschung. Mal humorvoll, mal spannend und immer infor­mativ vermit­teln die Exper­tinnen und Experten, auch für den Laien verständ­lich, was sie an ihrer Arbeit so fesselt und nehmen uns mit auf einen faszi­nie­renden Blick „hinter die Kulissen“ der Wissen­schaft. Unsere Referenten führen Sie mal auf den Gipfel des Kiliman­dscharo, mal in die Tiefen unserer Ozeane und manchmal sogar bis an den Rand des Univer­sums. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich faszi­nieren!

Die Vorträge dauern ca. 1 h. Im Anschluss gibt es die Möglich­keit den Vortra­genden Fragen zu stellen.

Alters­emp­feh­lung: 12 Jahre


Naturerbe Sternenhimmel: Spektakuläre Himmelsansichten rund um den Globus

Leuch­tende galak­ti­sche Nebel, majes­tä­ti­sche Kometen, atembe­rau­bende Mond- und Sonnen­fins­ter­nisse, seltene planetare Konstel­la­tionen und pulsie­rende Polar­lichter, die den Himmel in fließende Farben tauchen – all das und noch viel mehr präsen­tiert der renom­mierte Astro­fo­to­graf Sebastian Voltmer in der Kuppel des Plane­ta­riums.

Böse Doppelgänger aus der Parallelwelt: Die Physik des Multiversums

Wenn man sich in der Science-Fiction und Popkultur umschaut, merkt man schnell, dass das mit den Paral­lel­welten nicht unbedingt eine gute Idee ist: Entweder wohnt der fiese Doppel­gänger im Universum nebenan oder, viel schlimmer, irgendwo im Multi­versum lauert die beste Version von uns selbst! Stets pünktlich, gut gelaunt und ausge­schlafen. Wie gut, dass unser Universum einzig­artig ist – oder?

Jupiter und Venus – Ein Vergleich ihrer planetaren Magnetosphären

Karl-Heinz Glaßmeier von der TU Braun­schweig erklärt die Wechsel­wir­kungen zwischen plane­taren Körpern und dem inter­pla­ne­taren Medium exempla­risch an Jupiter und Venus, die sich im Laufe des Monats Mai am Himmel scheinbar annähern.

180 Jahre Entdeckung Neptuns

Matthias Steinmetz ist Wissen­schaft­li­cher Vorstand des Leibniz-Instituts für Astro­physik Potsdam und Professor an der Univer­sität Potsdam. Direkt am Entde­ckungstag Neptuns berichtet er von den Ereig­nissen der Nacht, als der äußerste Planet unseres Sonnen­sys­tems – der Eisriese Neptun – entdeckt wurde.

Wo die Zukunft der Raumfahrt beginnt – Als Analog-Astronautin zwischen Erde und Mars

Als Analog-Astro­nautin testet sie mit ihrem Team in der Wüste Israels und den Bergen Armeniens Strate­gien und Techno­lo­gien für künftige Mars-Missionen. In ihrem Vortrag erzählt sie von der harten Ausbil­dung, den extremen Bedin­gungen ihrer Expedi­tionen und den neuesten Erkennt­nissen der Mars-Forschung.

PLATO – Die Suche nach erdähnlichen Planeten um andere Sonnen

Anfang 2027 soll das Weltraum­te­le­skop PLATO mit einer Ariane-6-Rakete starten. Dies ist ein neues Kapitel in der Suche nach extra­so­laren Planeten, denn die europäi­sche Mission PLATO soll erdähn­liche Planeten finden, die im lebens­freund­li­chen Abstand um einen sonnen­ähn­li­chen Stern kreisen, und sie genau charak­te­ri­sieren.


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Ziel: Zukunft – Vom Jetzt bis zur Ewigkeit

Wir schauen in die ferne Zukunft des Kosmos, über die die Wissen­schaft tatsäch­lich Vorher­sagen treffen kann – eine erstaun­liche und beein­dru­ckende Leistung! Forschende auf der ganzen Welt unter­su­chen, wie sich unsere Erde, unsere Sonne und das gesamte Universum entwi­ckeln. In ein paar Millionen Jahren verändern sich auf der Erde die Landschaften, Gebirge und Meere und mit ihnen das Leben. In ein paar Milli­arden Jahren hört die Sonne auf zu leuchten und auch die Milch­straße wandelt sich spekta­kulär. Aber was ereignet sich in noch größeren Zeiträumen? Was bleibt, wenn alle Sterne verlö­schen? Hört gar die Zeit auf zu vergehen? Und wäre das dann so etwas wie die „Ewigkeit“?

Sternenhimmel LIVE

Wenn im Plane­ta­rium die Sonne untergeht und es langsam ganz dunkel wird, erleben unsere Besucher einen Sternen­himmel, der uns in seiner Schönheit über der Großstadt verborgen bleibt.