Mondphasen

im aktuellen Quartal


Fotos & Bilder: Plane­ta­rium Wolfsburg, NASA, ESA

Die Änderung der Gestalt des Mondes am Himmel nennen wir Mondphasen. Wann man welche Mondphase beobachten kann, erklären wir Ihnen im nachfol­genden Text oder zum Beispiel in unseren Veran­stal­tungen „Stern­himmel LIVE”.


Halb- und Kernschatten bei Mondfins­ternis (Bildquelle: NASA/Planetarium Wolfsburg)
Aufnahme der Totalen Mondfins­ternis am Plane­ta­rium Wolfsburg am 28. September 2015.

Die Mondphasen von Juli bis Dezember 2026

Der Mond ist der größte natür­liche Begleiter der Erde und umrundet unseren Planeten in 29,53 Tagen, einem Mondmonat. Mit einem Durch­messer von knapp 3500 km und einem durch­schnitt­li­chen Abstand von 384000 km ist es möglich, schon mit bloßem Auge, ein paar Details der Mondober­fläche zu beobachten.

Zunächst fällt aber die sich von Nacht zu Nacht ändernde Form des Mondes auf. Dies bezeichnet man als Mondphasen. Wie die Erde, wird der Mond nur von der Sonne beleuchtet und man sieht das reflek­tierte Licht. Auf seiner Wanderung um die Erde kann ein erdge­bun­dener Beobachter vom Mond entweder einen Teil der beleuch­teten Seite, zum Beispiel den Halbmond, oder die volle beleuch­tete Seite, bei Vollmond, sehen. In der Neumond­phase blickt man auf die unbeleuch­tete Seite des Mondes. In diesem Zeitraum steht der Mond nahe bei der Sonne am Taghimmel. 

Da ein Mondmonat etwas kürzer ist, als die meisten Monate unseres Kalenders, ändern sich die Tage gleicher Mondphasen von Monat zu Monat.

Hier sind die aktuellen Mondphasen angegeben:

 JuliAugustSeptemberOktoberNovemberDezember
Vollmond29.07.28.08.26.09. 26.10.24.11. 24.12.
Abneh­mender Mond07.07.06.08.04.09.03.10.01.11.01.12. &
30.12.
Neumond14.07.12.08.11.09.10.10.09.11.09.12.
Zuneh­mender Mond21.07.20.08.18.09.18.10.17.11.17.12.

Besondere Ereignisse:

Am 28. August 2026 können wir in den frühen Morgen­stunden eine partielle Mondfins­ternis über Wolfsburg beobachten. Um 4:33 Uhr (MESZ) berührt der Kernschatten der erde erstmals den Mond. Dann schiebt sich der rötliche erschei­nende Schatten langsam über die Mondober­fläche. Gegen 6:12 Uhr ist die maximale Verdunk­lung erreicht. Der Kernschatten der Erde bedeckt jetzt rund 93 % der Mondober­fläche. Kurz danach versinkt der Mond auch bereits hinter dem Horizont, sodass das Ende der Finsternis nicht mehr beobachtet werden kann.

Zu beginn der Finsternis steht der Mond bereits recht tief über dem Horizont (ca. 14°). Wenn Sie die Finsternis beobachten möchten, sorgen Sie also unbedingt für freie Sicht in Richtung Westsüd­west.

Der Vollmond am 24.12.2026 wir ein Super-Vollmond sein! Dann kommt der Mond auf seiner Umlauf­bahn der Erde besonders nahe und erscheint am Himmel etwas größer als bei „normalem“ Vollmond.

Der Mond ist durch­schnitt­lich rund 385.000 km von der Erde entfernt. Die Entfer­nung des Mondes zur Erde schwankt aber aufgrund seiner ellip­ti­schen Umlauf­bahn regel­mäßig um etwa 40.000 – 50.000 km. Befindet sich der Mond bei Vollmond an seinem erdnächsten Punkt (dem sog. Perigäum) erscheint er am Himmel etwas größer und wird im Volksmund als „Supermond“ bezeichnet. Der Unter­schied kann bis zu 4 Winkel­mi­nuten betragen.


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