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Wissenschaftliche Vorträge

im Planetarium Wolfsburg


Foto: Dr. René Laufer

Termin

Mittwoch

17.07.2019

19:00

Dr. René Laufer

Die nächsten 50 Jahre - 50 Flaggen auf dem Mond?

Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Dauer: ca. 60-70 Minuten
 

50 Jahre nach der ersten Landung von Menschen auf dem Mond spielen bei der Erkundung des Mondes nicht mehr nur die klassischen Nationen der Pionierjahre der Raumfahrt, Russland und USA, eine Rolle. China, Indien und Japan, die Mitgliedsstaaten der europäischer Raumfahrtagentur ESA und viele weitere Nationen streben aktiv in Richtung Mond. Auch private Firmen liebäugeln mit einer kommerziellen Nutzung des Mondes. Der neue „Wettlauf zum Mond“ hat begonnen!

Dr. René Laufer hat an der TU Berlin Luft- und Raumfahrttechnik studiert und an der Universität Stuttgart im selben Fach promoviert - er ist außerdem ein Alumnus der International Space University in Strasbourg. Von 1993-2003 arbeitete er im Bereich Planetenerkundung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin-Adlershof und unterstützte während dieser Zeit in unterschiedlichen Funktionen mehrere planetare Raumsondenmissionen wie z. B. Galileo, Mars Pathfinder, Deep Space 1, Cassini und Mars Express. 2003 wechselte er an das Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart und lehrte und forschte in den Bereichen Kleinsatellitentechnologien, Nutzlastinstrumente, Systemtechnik sowie lunare und planetare Missionen und Nutzung. Seit 2009 ist er Forschungsprofessor und Leiter des Space Science Lab an der Baylor University in Texas. Er lehrt als Fakultätsangehöriger bzw. Gastdozent an Universitäten in Deutschland, Frankreich, Italien, Estland, USA, Südafrika und Argentinien und ist außerdem aktiv in verschiedenen internationalen Gremien und Organisationen - insbesondere in den Bereichen Kleinsatelliten und Monderkundung.

(Der Vortrag findet auf Deutsch statt.)


Foto: Heinrich/Tagesspiegel

Termin

Mittwoch

04.09.2019

19:00

Rüdiger Schaper

Alexander von Humboldt - Der Preuße und die neuen Welten

Altersempfehlung: ab 12 Jahren
Dauer: ca. 60-70 Minuten
 

2019 ist das Alexander von Humboldt-Jahr. Weltweit wird sein 250. Geburtstag gefeiert. Seine Naturbeschreibung lehrt uns, die Welt als Ganzes zu sehen. Alexander von Humboldt hat keine welterschütternde Theorie hinterlassen wie Charles Darwin, der ihn verehrte. Er offeriert vielmehr intellektuelle Werkzeuge, offene Denkformen, holistische Ansichtsweisen, er verbindet Wissenschaft, Kultur und Politik  - und all das erweist sich im Globalisierungsschub des frühen 21. Jahrhunderts als erstaunlich nützlich. Dabei gibt es nicht einen, sondern viele Humboldts, viele Projektionsflächen. Man sieht jetzt den deutschen Forscher und Denker, den Extremwissenschaftler und Künstler, der im Dschungel spanischer Kolonien zu sich selbst findet, den in Berlin geborenen Autor, der viele seiner Bücher auf Französisch verfasst. Man verfolgt den Europäer, der ein Drittel seines Lebens in Paris verbringt und sich bis ins hohe Alter – nach eigenen Worten -  als halber US-Amerikaner fühlt.  Man schaut auf einen  außergewöhnlichen Mann, der  wenig von seinem Privatleben preisgibt und dessen Nachlass noch lange nicht ausgewertet ist. 

Rüdiger Schaper ist 1959 in Worms geboren. Seit Dezember 2004 ist er Ressortleiter Kultur beim "Tagesspiegel" in Berlin. Zuvor war Rüdiger Schaper freier Journalist, Theaterkritiker und Kulturkorrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin.

Buchveröffentlichungen: „Harald Juhnke – Der Entertainer der Nation“, „Berlin um Mitternacht“ (Hrsg.), „Moissi – eine Schauspielerlegende“, „Die Odyssee des Fälschers“, „Karl May – Untertan, Hochstapler, Übermensch“, „Spektakel. Eine Geschichte des Theaters von Schlingensief bis Aischylos“
Im März 2018 erschien im Siedler Verlag die Biografie „Alexander von Humboldt. Der Preuße und die neuen Welten“.


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