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Pluto

Comicfigur in der zweiten Liga

Nicht alle Gesteinsbrocken, die sich in der Entwicklung zu einem Planeten befanden, konnten diese auch vollenden.
Als kosmische Kleinkörper werden Meteoroiden, Asteroiden, Meteoriten, Zwergplaneten und Kometen bezeichnet. Obwohl sie sich alle ähneln, lassen sich doch klare Unterschiede finden.

Meteoroiden sind sehr kleine Objekte, die beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen und für uns als Meteorschauer beziehungsweise Sternschnuppen zu sehen sind.

Trifft ein größeres Objekt ohne zu verglühen auf unsere Atmosphäre und schlägt dadurch auf der Erdoberfläche ein, spricht man von einem Meteoriten

Zwischen Mars und Jupiter befindet sich der sogenannte Asteroidengürtel, bestehend aus den Asteroiden. Diese sind zumeist unförmige, feste Objekte aus Gestein.
In dem Gürtel befindet sich außerdem ein Zwergplanetnamens Ceres.
Ceres unterscheidet sich durch seine runde Form, die dank seiner Gravitation zustande kommt, von den Asteroiden.

Auch Pluto ist seit 2006 ein Zwergplanet und damit in die zweite Liga der Planeten gerutscht. Mit seiner stark elliptischen Bahn um die Sonne unterscheidet sich Pluto von den Planeten, die sich auf Kreisbahnen bewegen.
Nach dem Besuch der Raumsonde New Horizons vor wenigen Jahren trauten die Forscher ihren Augen kaum. Plutos Oberfläche zeigt fantastische Eisformen wie beispielsweise messerscharfe Eisberge. Eine ausgedehnte flache Ebene erinnert an den Kopf der Plutofigur aus der Comicwelt.

Es gibt Himmelskörper, die üblicherweise noch viel weiter entfernt sind als Pluto: Die Kometen. Ein Komet ist auf den ersten Blick nicht unbedingt von einem Asteroiden zu unterscheiden. Der Unterschied ist erst zu sehen, wenn ein Komet unserer Sonne zu nahe kommt. Sie ist in der Lage, das Eis zu schmelzen, aus dem der Komet unter anderem besteht. Die Strahlung der Sonne treibt dann Gas und Staub zurück ins All, wodurch ein Schweif zustande kommt.
Kometen befinden sich in einer für sie typischen Umlaufbahn. Der bekannte und nahe Halley’sche Komet fliegt alle 76 Jahre an der Erde vorbei und ist dann gut zu beobachten.

Fotos: (c) NASA/JHUAPL/SwRI