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Der Mond

Gezeitenmotor mit historischem Fußabdruck

Unser Mond ist immer da und begleitet unsere Erde schon seit Milliarden Jahren. Er dreht sich um unsere Erde, in der gleichen Zeit aber auch um sich selbst. Deshalb wendet er uns immer dieselbe Seite zu, er sieht immer gleich aus.

Der Mond ist auch für die Gezeiten Ebbe und Flut verantwortlich, da er die Wassermassen auf der Erde durch seine Gravitation bewegt.

Es gibt verschiedene Theorien zur Entstehung unseres Mondes. Die bekannteste und wahrscheinlichste Theorie besagt, dass unser Mond aus der Kollision der Urerde mit einem marsgroßen Himmelskörper hervorgegangen ist. Es gibt allerdings auch die Theorie, dass Erde und Mond als Geschwisterplaneten gleichzeitig entstanden sind oder aber dass der Mond von der Erde eingefangen wurde.

Von der Erde aus nehmen wir unseren Begleiter in verschiedenen Formen wahr, den Mondphasen.
Die Sonne beleuchtet immer nur eine Seite des Mondes. Steht er außerhalb des Erdschattens hinter der Erde, erscheint er uns als Vollmond. Wandert er weiter und steht nun neben der Erde, sehen wir nur die Hälfte der angestrahlten Seite und er erscheint uns als Halbmond. Steht er aber zwischen Erde und Sonne und verdeckt diese nicht, ist er nicht für uns zu sehen. Das ist der Neumond.

Manchmal kommt es auch vor, dass sich der Mond direkt zwischen Sonne und Erde schiebt und die Sonne dabei verdeckt. Das nennen wir eine Sonnenfinsternis.
Bei einer Sonnenfinsternis lassen sich drei verschiedene Arten unterscheiden.
Während einer partiellen Sonnenfinsternis verdeckt der Mond die Sonne nicht ganz und der Himmel verdunkelt sich kaum merkbar.
Wenn der Mond die Sonne ganz verdeckt, spricht man von einer totalen Sonnenfinsternis und der Himmel wird so dunkel, dass helle Sterne erscheinen.
Von einer ringförmigen Sonnenfinsternis wird gesprochen, wenn sich der Mond zwar direkt vor die Sonne schiebt, sie jedoch nicht ganz verdecken kann und die Sonne in Form eines Rings zu sehen bleibt.

Neben der Sonnenfinsternis gibt es auch noch die Mondfinsternis. Diese entsteht, wenn sich der Mond direkt hinter der Erde im Erdschatten befindet. Der Mond wird nicht mehr von der Sonne beleuchtet, er ist verfinstert.

Fotos: (c) NASA