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Der Sternenhimmel

LIVE erklärt

Welche Sternbilder sind aktuell zu erkennen, wie heißen die hellsten Sterne und wie kann man die Lichtpünktchen der Planeten von ihnen unterscheiden? Diesen Fragen und noch vieles mehr gehen wir in den Veranstaltungen "Der Sternenhimmel LIVE erklärt" nach.


Termine

Samstag

23.10.2021

15:30

Samstag

06.11.2021

15:00

Samstag

20.11.2021

14:30

Der Sternenhimmel LIVE erklärt

Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Dauer: ca. 50 - 60 Minuten

 

Wenn im Planetarium die Sonne untergeht und es langsam ganz dunkel wird, erleben unsere Besucher einen Sternenhimmel, der uns in seiner Schönheit über der Großstadt verborgen bleibt. Mond, Planeten, Sterne und das mattschimmernde Band der Milchstraße werden sichtbar und ab und zu tauchen auch Sternschnuppen auf.

Wo findet man jetzt aber den Großen Wagen und welche Sternbilder sind in dieser Jahreszeit zu erkennen. Ist der helle Lichtpunkt, den man abends immer am Himmel sieht, vielleicht ein Planet? Diese Fragen gehen unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter unterhaltsam und im Dialog mit dem Publikum ein. Wir zeigen Ihnen, welche interessanten Konstellationen und Objekte ohne oder mit kleinen Hilfsmittel zu entdecken sind, so dass Sie selber auf Entdeckungstour gehen können.


Der Sternenhimmel, die Mond- und die Planetensichtbarkeiten ändern sich über das Jahr immer wieder, so dass sich auch ein weiterer Besuch lohnt, um Neues kennen zu lernen und bekanntes Wissen wieder aufzufrischen.

Wir informieren Sie über Neuigkeiten aus der Forschung und Raumfahrt. Zudem legen wir jeden Monat den Fokus auf einen besonderen astronomischen Schwerpunkt, dem wir in der Veranstaltung ca. 10-15 Minuten widmen und welches von unseren wissenschaftlichen Mitarbeitern vorgestellt wird. Informationen zu den jeweiligen Themen finden Sie auf dieser Seite.


Der astronomische Schwerpunkt im November

Augen im All

Am 18. Dezember startet, wenn alles gut geht, das „James Webb Space Telescope“, ein Gemeinschaftsprojekt der NASA, ESA und der kanadischen Weltraumagentur CSA ins All. Es reiht sich ein in eine lange Liste erfolgreicher Vorgänger, die alle unseren Blick auf das Universum erweitert und bereichert haben.

Wir wollen diesen Monat diesen großartigen Missionen Tribut zollen und mit unseren Gästen in jene fernen Regionen reisen, die unsere „Augen im All“ für uns sichtbar machen. Außerhalb der störenden Atmosphäre erforschen sie das Universum in allen Bereichen des elektromagnetischen Spektrums und lieferten und liefern nicht nur wissenschaftliche Daten, sondern auch Bilder von so majestätischer Größe, dass einem manchmal fast der Atem stockt vor Faszination und Ehrfurcht.


Foto: ESA & NASA

Der astronomische Schwerpunkt im Oktober

kleiner, flinker Merkur

Der kleinste Planet unseres Sonnensystems – der nach dem Götterboten Mercurius (im Griechischen Hermes) benannte wurde, dem Gott der Händler und Diebe - ist ein schwieriges Beobachtungsobjekt.  Das gilt sowohl für die Beobachtung von der Erde aus, als auch für die Erforschung durch Raumsonden. Aufgrund seiner großen Nähe zur Sonne, geht er für den irdischen Beobachter immer entweder kurz vor der Sonne auf oder kurz nach der Sonne unter. Dadurch wird das schwache Licht des kleinen Merkur oft von der Sonne überstrahlt. Ebenso schwierig sind Reisen zu unserem innersten Planeten. Raumsonden zum Merkur müssen nicht nur der Gravitation, sondern auch der enormen Strahlung der Sonne standhalten – technisch kein leichtes Unterfangen. Nicht verwunderlich ist es daher, dass Merkur erst zweimal Besuch von Raumsonden erhalten hat, in Richtung Mars sich hingegen schon über 50 Sonden auf den Weg gemacht haben (allerdings waren nur gut die Hälfte der Missionen erfolgreich)! Die europäische Raumsonde BepiColombo hat sich als dritte Mission im Oktober 2018 auf den Weg zum Merkur gemacht und wird im Oktober dieses Jahres ein erstes Swing-by-Manöver am Merkur durchführen (geplanter Eintritt in den Merkurorbit im Dezember 2025). Wir wollen das zum Anlass nehmen, unseren kleinsten Planeten einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn so unscheinbar er auch auf den ersten Blick zu sein scheint, steckt der Teufel ja bekanntlich im Detail und (nicht nur) da hat Merkur so einiges Interessantes zu bieten!


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