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Planetensichtbarkeiten

im Herbst 2017

Das Wort Planet geht auf den griechischen Begriff „planētēs" zurück, der soviel besagt, wie „umherirren" oder „umherschweifen". Alle Planeten, also auch die Erde, ändern auf Ihrer Bahn um die Sonne stehts ihre Position und sind immer wieder an anderer Stelle am Himmel zu finden. In der Grafik sieht man z.B. die Planetenkonstellation für den 16. November 2017 gegen ca. 6:30 MEZ. 


Sichtbarkeiten von Oktober bis Dezember 2017

Für Planeten-Enthusiasten bleibt im Herbst nur eines: rechtzeitig den Wecker stellen.

Der sonnennahe Planet Merkur wird an Heiligabend kurz am Morgenhimmel beobachtbar. Gegen 7 Uhr morgens kann er tief im Südosten aufgefunden werden. Kurz darauf verschwindet er schon wieder in der Morgendämmerung.

Die Venus hat ihre beste Beobachtungszeit hinter sich. Sie zieht sich langsam vom östlichen Morgenhimmel zurück, tauscht zunächst mit Mars und dann mit dem hellen Jupiter den Platz. Mitte November wird die Venus unbeobachtbar.

Mars steht gemeinsam mit Venus und Jupiter am südöstlichen Morgenhimmel. Die Beobachtszeiten werden dabei immer länger und auch die Helligkeit des roten Planeten nimmt langsam weiter zu. Im Dezember wechselt er vom Sternbild Jungfrau in das Sternbild Waage. Im Sommer 2018 wird er zu einem auffälligen Objekt am Nachthimmel werden.

Jupiter wird Mitte November wieder am südöstlichen Morgenhimmel beobachtbar. Er baut seine Sichtbarkeit bis Ende des Jahres weiter aus. Am 16. November tauschen der Gasriese und die auffälligere Venus die Plätze. Der Jahresplanet Jupiter wandert im November vom Sternbild Jungfrau weiter in die Waage.

Saturn ist im Oktober noch ein Planet, welcher tief am südwestlichen Abendhimmel beobachtet werden kann. Mitte November verschwindet Saturn in der Abenddämmerung und wird ab dem letzten Monatsdrittel unbeobachtbar sein. Ein Wiedersehen mit dem Ringplaneten gibt es erst wieder Ende Januar 2018 am morgendlichen Himmel.

Mit einem Fernglas kann am Abendhimmel der Planet Uranus im Sternbild Fische aufgespürt werden. Die beste Zeit hierfür liegt um den 19. Oktober.

Neptun hält sich im Sternbild Wassermann auf. Der äußerste Planet unseres Sonnensystems kann nur mit einem Fernrohr am abendlichen Himmel erspäht werden.

Fotos & Bilder:  SkyChart / Planetarium Wolfsburg / NASA, ESA


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