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Mondphasen

im Herbst 2017

Die Änderung der Gestalt des Mondes am Himmel nennen wir Mondphasen. Wann man welche Mondphase beobachten kann, erklären wir Ihnen im nachfolgenden Text oder zum Beispiel in unseren Veranstaltungen „Der Sternhimmel LIVE erklärt".


Die Mondphasen im Herbst 2017

Der Mond ist der größte natürliche Begleiter der Erde und umrundet unseren Planeten in 29,53 Tagen, einem Mondmonat. Mit einem Durchmesser von knapp 3500 km und einem durchschnittlichen Abstand von 384000 km ist es möglich, schon mit bloßem Auge, ein paar Details der Mondoberfläche zu beobachten.

Zunächst fällt aber die sich von Nacht zu Nacht ändernde Form des Mondes auf. Dies bezeichnet man als Mondphasen. Wie die Erde, wird der Mond nur von der Sonne beleuchtet und man sieht das reflektierte Licht. Auf seiner Wanderung um die Erde kann ein erdgebundener Beobachter vom Mond entweder einen Teil der beleuchteten Seite, zum Beispiel den Halbmond, oder die volle beleuchtete Seite, bei Vollmond, sehen. In der Neumondphase blickt man auf die unbeleuchtete Seite des Mondes. In diesem Zeitraum steht der Mond nahe bei der Sonne am Taghimmel. 

Da ein Mondmonat etwas kürzer ist, als die meisten Monate unseres Kalenders, ändern sich die Tage gleicher Mondphasen von Monat zu Monat.

Hier sind die Mondphasen für das aktuelle Quartal angegeben:

 

Vollmond:   05.10.,     04.11.,     03.12.,   
Abnehmender Mond:   12.10.,     10.11.,     10.12.,   
Neumond:   19.10.,     18.11.,     18.12.,   
Zunehmender Mond:   27.10.,     26.11.,     26.12..   

 

Besondere Ereignisse:

Am 3. Dezember 2017 ist wieder Vollmond. Kurz darauf, am 4. Dezember, erreicht der Mond den erdnächsten Punkt auf seiner Bahn. Der Abstand fällt mit ca. 357000 km sehr gering aus. Das ist noch kein richtiger Supermond, Vollmond und Perigäum-Durchgang am selben Tag, aber der Vollmond wird in diesem Monat leicht größer ausfallen als sonst.

Im jeweils zweiten Monatsdrittel kann man in den Morgenstunden am östlichen Himmel sehr schöne Konstellationen zwischen der schmaler werdenden Mondsichel und den dort sichtbaren Planeten beobachten. Aufgereiht sind hier Venus, Mars und Jupiter, wobei sich die Venus zum Ende des Jahres vom Morgenhimmel zurückzieht, dafür der Jupiter immer auffälliger wird und eher aufgeht. Der abnehmende Mond wandert an den Planeten vorbei und kommt ihnen dabei scheinbar sehr nahe.

Mond- oder Sonnenfinsternisse treten in diesem Quartal weltweit nicht auf.

 

Fotos & Bilder: Planetarium Wolfsburg / NASA, ESA


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