Tilmann Denk
Die Cassini-Mission vor dem Großen Finale, Bild: NASA

Das Große Finale der Raumsonde Cassini am Ringplaneten Saturn

Tilmann Denk, Berlin

MITTWOCH, 6. SEPTEMBER, 19 UHR

Nach zwei Jahrzehnten Flug durch den Weltraum endet die Reise der Raumsonde Cassini im September durch einen gezielten Absturz in die Atmosphäre des Ringplaneten Saturn.

Die vergangenen Monate brachten dabei noch einmal ein absolutes Highlight: Im "Grand Finale" der Mission durchkreuzte Cassini über 20 Mal die schmale Lücke zwischen den Ringen und der Atmosphäre des Planeten und kam dabei dem Planeten bis auf wenige Tausend Kilometer nahe.

Was hat die Raumsonde in diesen 20 Jahren und insbesondere im Grand Finale erlebt, was haben wir über das Saturnsystem gelernt?

Nachdem der Referent Cassini über die gesamte Reise hinweg beruflich begleiten durfte, erhalten die Besucherinnen und Besucher im Vortrag einen Einblick in die interessantesten und spannendsten Ereignisse und Ergebnisse, garniert mit einem Feuerwerk an Bildern von Saturn und seinen Monden.

Altersempfehlung ab 12 Jahren

Dauer der Veranstaltung ca. 60 Minuten.

Prof. Dr. Alexander Szameit
Schematische Darstellung einer klassischen Teleportation, wie sie heute in Laboren auf der ganzen Welt realisiert wird.

To beam or not to beam – Die Physik von Star Trek

Prof. Dr. Alexander Szameit, Universität Jena

MITTWOCH, 11. OKTOBER, 19 UHR

Beamen, Warpantrieb, Kraftfelder – der Besatzung des Raumschiffs Enterprise steht eine Vielzahl an technischen Möglichkeiten zur Verfügung, unsere Galaxie zu erforschen. Ganz intuitiv nimmt man gewöhnlich an, dass bei dieser Science Fiction das „Fiction“ im Vordergrund steht. Aber ist dem wirklich so? Star Trek begeistert und inspiriert Generationen von Fans, und nicht wenige von diesen arbeiten als Wissenschaftler. Viele der Konzepte von Star Trek – so phantastisch sie auch am Anfang klangen – haben in der Tat Einzug in unser tägliches Leben gefunden.

In diesem Vortrag werden die physikalischen Grundkonzepte von Star Trek näher beleuchtet und auf ihren „Realitätsgehalt“ überprüft. Das Ergebnis wird deutlich sein: Viel von dem, was in Star Trek berichtet wird, hat mehr mit echter Wissenschaft zu tun, als vielen Menschen klar ist.

Prof. Dr. rer. nat. habil. Alexander Szameit wurde am 10. Januar 1979 in Halle/Saale geboren und studierte Physik sowohl an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als auch an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Nach Forschungsaufenthalten auf Hawai’i, in Australien und Israel arbeitet er seit 2016 als Lehrstuhlinhaber am Institut für Physik der Universität Jena, wo er unter anderem an einer neuen Generation von Computern forscht: dem optischen Quantencomputer

Altersempfehlung ab 12 Jahren

Dauer der Veranstaltung ca. 60 Minuten.

Kim Fiona Werner
Simulation der Dunklen Materie

Dunkle Materie im kosmischen Netz

Kim Fiona Werner, Universität Bonn

MITTWOCH, 29. NOVEMBER, 19 UHR

Die mysteriöse Dunkle Materie macht einen Großteil des Inhalts des Universums aus. Wir können sie nicht sehen, da sie kein Licht aussendet, und wir wissen nicht, woraus sie besteht. Aber wir wissen, dass sie da sein muss, da ihre gravitative Anziehungskraft alle Himmelskörper beeinflusst.

Seit dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren spielt sie eine wichtige Rolle bei der Bildung von Sternen, Galaxien und Galaxienhaufen. Im Laufe der Zeit hat sich ein Netz aus Dunkler Materie gebildet, das sich durch das gesamte Universum spannt. Unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, liegt in einem kleinen Knotenpunkt dieses Netzes.

Woher wissen wir, dass die Dunkle Materie vorhanden ist und sich so verhält, wenn wir sie doch nicht direkt beobachten können? Wie genau beeinflusst sie unsere Milchstraße und das Universum

als Ganzes? Diesen Fragen sind wir heute mit Weltraumteleskopen und Computersimulationen auf der Spur, und dieser Vortrag soll darüber einen Überblick geben.

Altersempfehlung ab 12 Jahren

Dauer der Veranstaltung ca. 60 Minuten.

Sebastian Voltmer

Bewegungen am Himmel - Astrofotografie rund um den Globus

Sebastian Voltmer, Saarland

MITTWOCH, 13. DEZEMBER, 19 UHR

Mond- und Sonnenfinsternisse, Überholmanöver von Planeten, Staubstürme auf Mars, farbige Polarlichter, Sternschnuppen und funkelnde Sterne. Am Himmel ist was los! Auf Anhieb sind diese Bewegungen kaum zu bemerken. Doch mit etwas Geduld werden die dynamischen Abläufe schnell deutlich. Manchmal überschlagen sich sogar regelrecht die Ereignisse, dass kaum genügend Zeit bleibt, die astronomischen Vorgänge in Ruhe zu erfassen. Doch innerhalb von beleuchteten Städten sind diese Beobachtungen nur begrenzt möglich. Erst auf dem Land frei von störenden Lichtquellen eröffnet sich eine ganz eigene Welt.

Mit und ohne Teleskop, in Zeitraffer und Echtzeit macht der Astrofotograf Sebastian Voltmer rund um den Globus die unterschiedlichsten Himmelsereignisse in Bewegung sichtbar.

Altersempfehlung ab 12 Jahren

Dauer der Veranstaltung ca. 60 Minuten.

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